Paartherapie auf systemisch - verhaltenstherapeutischer Grundlage



Die Paarforschung hat die weit verbreitete Annahme widerlegt, dass in erster Linie innere Ermüdungs- und Abnützungserscheinungen den Zerfall einer Partnerschaft und damit die hohen Trennungs- und Scheidungsraten verursachen würden. Neuere Forschungsergebnisse haben klar gezeigt:  

Paarkompetenzen (funktionale Kommunikation, konstruktiver Umgang mit Stress) sind erlernbar bzw. trainierbar und ergeben eine bessere Beziehungsqualität. Die Qualität einer Beziehung hat Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit des Menschen. Paare in erfüllenden Beziehungen leben rundum gesünder.

Eine gute Paarbeziehung wirkt antidepressiv im Sinne eines psychosozialen Stresskillers. Glückliche (Ehe)Frauen haben beispielsweise ein drei- bis fünffach kleineres Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten, da sie seltener an einer Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten leiden. Frauen, die mit ihrer Beziehung unzufrieden sind, haben ein grösseres Risiko für diese Erkrankungen, wie Forscherinnen der Universität Pittsburgh in einer Studie zeigen konnten (Martial Quality, Archives of Internal Medicine Vol. 165 No. 9, Mai 2005).

Gute Beziehungsqualität von Eltern reduziert bei Kindern Verhaltensauffälligkeiten und Befindlichkeitsstörungen.


Eine verhaltenstherapeutisch orientierte Paartherapie beansprucht, je nach Problemtiefe und Bindungsqualität, ca. 6-12 Stunden.

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