Was ist Verhaltenstherapie?



Verhaltenstherapie wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt und stellt eine zeitgemässe Form der Psychotherapie dar.

Verhaltenstherapie hilft, die externen als auch die internen Bedingungen für persönliches Wachstum und seelische Gesundheit zu verbessern. Sie beruht auf der Annahme, dass die meisten Seins- und Handlungsweisen eines Menschen das Ergebnis seiner individuellen Lerngeschichte sind. Gemäss dieser Sichtweise stellen Verhaltens- und Befindlichkeitsstörungen nichts anderes dar als ein einmal angeeignetes Muster, das sich bei Bedarf auch wieder gezielt verändern lässt.

Verhaltenstherapie geht von der Tatsache aus, dass sich die verschiedenen Dimensionen unseres Verhaltens (Denken, Fühlen, Handeln) gegenseitig beeinflussen. Beispielsweise nehmen wir bestimmte körperliche Vorgänge wahr und bewerten diese gedanklich. Dies ruft entsprechende Gefühle hervor, die wiederum bestimmte Handlungen begünstigen, unsere Wahrnehmung verändern und das Denken 'färben'.

Eine gute Verhaltenstherapie berücksichtigt das Faktum, dass sich jeder Mensch in einem komplexen biopsychosozialen Wechselspiel bewegt und somit biologischen, psychologischen und sozialen Einflussgrössen ausgesetzt ist.

Verhaltenstherapie ist für Menschen jeden Alters geeignet. In einer Verhaltenstherapie können unterschiedlichste Probleme diagnostiziert und behandelt werden:

Bei Kindern und Jugendlichen zum Beispiel:

Bei Erwachsenen zum Beispiel:

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